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Lichtbauelemente von Rodeca unterstützen Corporate Identity

BildLängst werden an Industriefassaden mehr Anforderungen gestellt als lediglich ein zuverlässiger Witterungsschutz. Neben Energieeffizienz, Brandschutz und einer leichten Montage kommt der Optik eine hohe Bedeutung zu. Einen großen Gestaltungsspielraum bieten hier die transluzenten und wärmedämmenden Lichtbauelemente von Rodeca. Als individuelle Lösung trägt eine farbige Polycarbonat-Fassade die Unternehmensidentität nach außen und verleiht der Gebäudehülle ein zeitgemäßes, unverwechselbares Erscheinungsbild.

Das Material Polycarbonat ist ein kreativer und leistungsfähiger Baustoff, der vielfältig zum Einsatz kommt – so zum Beispiel in Form von Lichtbauelementen an Industriegebäuden. Die Rodeca GmbH aus Mülheim an der Ruhr bietet für diesen Anwendungsbereich unterschiedliche Systeme, die als Wand- oder Dachelemente sowohl im Neubau als auch in der Sanierung eingesetzt werden. Aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und gestalterischen Möglichkeiten sind die Produkte als transluzente Fassadensysteme besonders beliebt.

Transluzent und wärmedämmend
Sie lassen – je nach Ausführung und Transmissionswert – einen Anteil des Tageslichts durch die Wand hindurch scheinen. Während die homogene Lichtstreuung innen für eine blendfreie natürliche Belichtung von Produktions- oder Lagerflächen sorgt, erscheint die Fassade außen weitgehend blickdicht. Daneben tragen die Lichtbauelemente maßgeblich zur Energieeffizienz von Industriegebäuden bei. So verfügen die Paneele aus Polycarbonat durch ihren mehrschaligen Aufbau bereits über eine „integrierte“ Wärmedämmung. Letztere trägt dazu bei, die anfallenden Energiekosten zu senken. Dies zahlt sich nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei fassadensanierten Altbauten aus. Je nach Schalenanzahl erreichen die Paneele einen UP-Wert von circa 0,71 bis 0,77 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) – abhängig von der Einbausituation. Die Rahmenprofile sind auf Wunsch thermisch getrennt oder unisoliert erhältlich.

Ausdruck der Corporate Identity
Neben technischen Aspekten rückt zunehmend die Optik von Industriegebäuden in den Fokus. Immer mehr Unternehmen entdecken das Gestaltungs- und Kommunikationspotenzial ihrer Fassaden von Gewerbebauten wie Hallen, Fabriken, Lägern und Produktionsstätten. Diese können durch ein individuelles Design Ausdruck der Unternehmensidentität werden. Eine zeitgemäße Fassade wertet das Firmengebäude optisch auf und trägt zu einer positiven Außenwirkung bei. Lichtbauelemente aus Polycarbonat bieten Architekten und Planern hier vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Die transluzenten Fassadenelemente von Rodeca lassen sich ähnlich RAL oder in Sonderfarben produzieren und so individuell auf das jeweilige Unternehmen abstimmen. In der Designserie sind die Paneele in den Varianten BiColor“, „DecoColor“, „DuoColor“ oder „MultiColor“ erhältlich. Je nach Ausführung sind verschiedene Einfärbungen, Farbkombinationen und damit optische Effekte möglich. Auch besteht die Möglichkeit, das Firmenlogo oder Schriftzüge in die Fassade zu integrieren.

Leichte und zügige Montage
Bei Industriegebäuden kommt es zudem auf eine schnelle und problemlose Montage der Fassadenverkleidung an. Oftmals handelt es sich um mehrere tausend Quadratmeter Fläche, die in möglichst kurzer Zeit neu errichtet oder saniert werden müssen. Die Lichtbauelemente von Rodeca verfügen über eine Nut- und Federsteckverbindung, die eine schnelle und sichere Anbringung gewährleistet. Die Befestigung erfolgt punktuell mittels innenliegender Soganker. Diese werden an den Querriegeln angeschraubt und gleiten in der Sogankernut des Paneels. Ein weiterer Pluspunkt bei der Verarbeitung ist das leichte Gewicht mit der handlichen Breite der Lichtbauelemente. Es erleichtert das Handling der Paneele wesentlich. Die Bestellung erfolgt individuell nach Maß, sodass unnötiger Verschnitt vermieden und damit Ressourcen geschont werden.

Ferner zeichnen sich die Lichtbauelemente von Rodeca durch ihre lange Lebensdauer aus. Sie sind widerstandsfähig gegenüber thermischen und mechanischen Einflüssen wie Sonneneinstrahlung und Hagelschlag. Das Material ist zudem 200-mal schlagzäher als Glas und splittert nicht. Damit bietet es insbesondere im industriellen Bereich ein hohes Maß an Sicherheit. Auch im Hinblick auf den Brandschutz punktet das Material. Die Lichtbauelemente sind in die Brandklasse B-s1, d0 nach DIN EN 13501-1 eingestuft und gehören somit zu den schwer entflammbaren Baustoffen.

Mit den Fassadenpaneelen von Rodeca setzen Unternehmen bei Neubau und Sanierung auf eine vielseitige und individuelle Lösung. Die Systeme sind vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) allgemein bauaufsichtlich zugelassen.

Weitere Informationen zu den Produkten von Rodeca erhalten Architekten und Planer unter www.rodeca.de.

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Rodeca GmbH
Frau Jenny Peters
Freiherr-vom-Stein-Str. 165
45473 Mühlheim an der Ruhr
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Die Rodeca GmbH hat sich als Produzent für lichtdurchlässige Fassaden- und Dachsysteme international einen Namen gemacht. Mit dem Firmensitz in Mülheim an der Ruhr und Produktionsstätten in Deutschland, Brasilien und Italien exportiert das Unternehmen in mehr als 100 Länder weltweit. Dabei setzt es bei der Herstellung von Lichtbauelementen auf das leistungsfähige Material Polycarbonat. Das Einsatzspektrum reicht von Wand-, Dach- und Fassadengestaltungen bis hin zu Renovierungsmaßnahmen.

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Frau Malina Drees
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Panoramablick vom Balkon

| Mai 22nd, 2019

Durchgängige Balkonverglasung mit Balco Vision und Design

BildMit dem Konzept „Vision“ hat die Balco Balkonkonstruktionen GmbH eine Rundumverglasung für den Balkon entwickelt. Das System kombiniert Glasecken ohne störende Pfeiler mit dem rahmenlosen Faltglasfenster „Design“. Mit seiner klaren und reduzierten Formsprache ordnet es sich der bestehenden Architektur unter und eignet sich damit insbesondere für die Balkonsanierung mit hohem ästhetischem Anspruch.

Der Baustoff Glas gewinnt in der Architektur, aufgrund seiner Transparenz und des dadurch erhöhten Lichteinfalls, immer mehr an Beliebtheit. Besonders in der Gebäudesanierung lässt sich Glas gut integrieren, da das Material in den Hintergrund tritt und den ursprünglichen Gebäudecharakter bewahrt. Um diese Vorzüge und Anforderungen zu vereinen, hat Balco das Konzept „Vision“ entwickelt. Dieses vereint die Glasecke ohne Pfeiler mit dem bewährten Faltglasfenster „Design“, sodass der Eindruck einer durchgehenden Glasfront entsteht.

Durchgehende Transparenz
Die eingesetzten Glaselemente kommen ohne Rahmen, vertikale Profile und Eckposten aus und ermöglichen eine uneingeschränkte Sicht. In dahinterliegenden Gebäudeteilen sorgt die Balkonfront für einen maximalen Lichteinfall und reduziert Verschattungen im Innenbereich. Brüstung und Balkonverglasung befinden sich auf einer Ebene, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Auch die Transparenz wird nicht eingeschränkt, da zum Öffnen und Schließen der Faltverglasung keine sichtbaren Griffe benötigt werden. Dennoch ist eine einfache Bedienung mit einer Hand gegeben. Die Glaselemente werden nach innen geklappt und lassen sich hintereinander auf einer Schiene zur Seite schieben. Anschließend kann das Scheibenpaket platzsparend und unauffällig am Rand positioniert werden. Auf diese Weise schafft das schlanke System eine ästhetisch ansprechende Gesamtlösung für den Balkon.

Platzsparende Konstruktion
Bei einer Balkonsanierung können bereits vorhandene Balkonplatten sowie Überdachungen genutzt werden. Ist keine Bodenplatte vorhanden, wird eine neue Bodenplatte – im Normalfall aus Stahlbeton – gegossen. Die Brüstung aus Aluminium mit Glaseinsätzen oder anderen Materialien wird an der Stirnseite der Balkonplatte angesetzt. Diese Bauweise vergrößert die nutzbare Fläche und ermöglicht eine maximale Ausnutzung. Oberhalb der Brüstung ist die Front komplett verglast und bietet einen Panoramablick.

Wahlweise kann die Brüstung mit oder ohne Handlauf gewählt werden. Der Anteil der Verglasung ist bei der Ausführung mit Handlauf größer, da die Brüstung niedriger angesetzt wird. Beide Varianten halten – gemäß der geltenden Landesbauordnungen – die vorgeschriebenen Brüstungshöhen ein und garantieren einen sicheren Aufenthalt auf dem Balkon. Meist kann von einer Mindesthöhe von 90 Zentimetern ausgegangen werden, jedoch kommt es zwischen den Bundesländern zu Abweichungen. Oberhalb von zwölf Metern wird eine Absturzsicherung von 1,10 Metern gefordert.

Balco „Vision“ bietet eine ästhetische Lösung für Balkonverglasungen, die sich besonders in den vorhandenen Bestand integrieren lässt und zu einem harmonischen Gesamtkonzept beiträgt. Der Wohnraum lässt sich auf eleganten Weg erweitern und ermöglicht eine ganzjährliche Nutzung. Zudem wird Planern, Architekten und Bauherren ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit geboten.

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Balco Balkonkonstruktionen GmbH
Frau Michelle Schütz
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Die Balco Balkonkonstruktionen GmbH mit Sitz in Berlin ist Spezialist für die Planung und den Bau von Balkonsystemen. Als Tochter der schwedischen Balco AB vertreibt das Unternehmen das gesamte Produktspektrum – von offenen Balkonen mit Geländer über Balkonverglasungen bis hin zu verglasten Laubengängen. Mit der Entwicklung und Realisierung hochwertiger und zugleich energieeffizienter Lösungen trägt es zur Fassadenaufwertung von Wohngebäuden bei. Balco beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und ist seit 1994 auf dem deutschen Markt aktiv.

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Mauerziegel im Geschossbau

| Mai 21st, 2019

Landshut: Mit Ziegeln dem Himmel entgegen

BildDurchschnittlich wohnen Deutsche heute auf 49 Quadratmetern pro Person. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch vor fünfzig Jahren und im europäischen Vergleich ein Spitzenwert. Doch an vielen gefragten Standorten trifft dieser Bedarf auf ein Platzproblem sowie auf hohe Baulandpreise. Eine Lösung ist dann – wie in Städten schon gängige Praxis – in die Höhe zu bauen. Der natürliche Baustoff Mauerziegel bringt für den Mehrgeschossbau entscheidende Vorteile mit: Dank gutem Schallschutz sorgt er trotz angrenzender Wohnungen und Verkehrslärm für Ruhe in den eigenen vier Wänden. Die Voraussetzung für Mehrgeschossbau mit Mauerziegeln ist ein statisches Konzept, in welchem Lasten so gleichmäßig auf die Außenwände verteilt werden, dass sie sicher abgeleitet werden können. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt ein modernes Gebäudekonzept mit drei beispielhaften Mehrgeschossbauten aus Landshut (Bayern).

Beim Hausbau gilt es, zahlreichen Anforderungen gerecht zu werden – etwa an Energieeffizienz oder Schall- und Brandschutz. Zudem zwingen Auflagen Planer dazu, bestimmte Abmessungen einzuhalten: Der Abstand zu Grundstücksgrenzen und die Größen bebauter Fläche sind gesetzlich geregelt. Gleichzeitig ist Wohnraum besonders in Städten gefragt und wertvoll. Bauherren stehen damit vor der Herausforderung, diesen unter Einhaltung aller Vorgaben zu maximieren. Ein Wandbaustoff, der den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird, ist der massive Mauerziegel. Dieser erfreut sich seit Generationen großer Beliebtheit bei künftigen Hausbewohnern, schafft er doch als reines „Naturprodukt“ ein nachhaltiges und gesundes Wohnumfeld. Sind bei Ziegelbauten jedoch mehr als fünf bis sechs Etagen geplant, bedarf es zusätzlich eines geschickten Lastabtrages.

Im Hochbau geschätzte Eigenschaften

Ein Praxisbeispiel für ein Gebäudekonzept, das die Bedürfnisse von Bewohnern in den Fokus rückt, findet sich im bayerischen Landshut. Auf einer Brachfläche mitten im Stadtgebiet galt es für die Planer einen Weg zu finden, um möglichst viel Wohnraum auf kleiner Grundfläche zu schaffen. Die Entscheidung fiel auf Geschossbauten aus Ziegelmauerwerk, die ein Außenmaß von 17,49 x 21,99 Metern haben. So bieten nun drei Mehrfamilienhäuser mit bis zu sechs Stockwerken attraktiven Wohnraum in Innenstadtnähe. Zum Einsatz kam der Geschossbauziegel „Unipor WS10 Coriso“: Mit einem Wärmeleitwert von 0,10 W/(mK) entsprechen die Gebäudewände nun den Energiehausstandards KfW 55 und KfW 70. Auch schätzen Bewohner das gute Schalldämmmaß, welches ein effektives Abschirmen der Geräusche aus angrenzenden Wohnungen garantiert. Für die nötigen statischen Qualitäten sorgen die Druckfestigkeitsklasse 12 des Coriso-Ziegels und seine zulässige Druckspannung von 1,9 MN/m². Speziell ausgeprägte Stege unterstützen die Stabilität des Wandbaustoffes zusätzlich und machen ihn förmlich zum Geschosskünstler.

Für den mehrgeschossigen Wohnungsbau eignen sich besonders solche Mauerziegel, die Wärmeschutz mit dem dabei unabdingbaren Schallschutz vereinen. Der Unipor WS10 Coriso wurde speziell dafür entwickelt: Schon in einer Wandbreite von 36,5 Zentimetern erbringt er ein Schalldämmmaß Rw,Bau,ref von 52,2 Dezibel. Seine gute Schall- und Wärmedämmung verdankt der Mauerziegel seiner hohen Rohdichte und porosierten Beschaffenheit. Als hochentwickelter Wandbaustoff verfügt er zudem über eine besonders leistungsfähige Dämmstoff-Füllung.

Geschickte Lastenverteilung

Mauerziegel leisten den im Geschossbau so wichtigen Schall- und Wärmeschutz auch aufgrund ihrer Masse. Im Hinblick auf das Vorhaben „mehrgeschossiger Wohnungsbau“ kann diese aber gleichzeitig auch eine Hürde sein: Um Tragfähigkeit zu gewährleisten, sind bestimmte Mauerdicken erforderlich, die bei Ziegelmauerwerk für zunehmende Eigenlasten sorgen. Wandbreiten werden oft mit 36,5 oder 42,5 Zentimetern ausgeführt. Besondere Ansprüche werden daher an die Druckfestigkeit von Mauerziegeln gestellt.

Im Normalfall werden die Lasten oberer Stockwerke über Außenwände, Pfeiler sowie Innen- und Treppenhauswände oder andere Gebäudekomponenten abgetragen. Ein statischer Nachweis stellt sicher, dass dies über die gewählten Bauteile sicher bis in die Fundamente erfolgt. Zusätzlich zu ihrem Eigengewicht und den vertikalen Lasten aus darüber liegenden Stockwerken müssen die Wände auch horizontale Lasten aufnehmen, welche durch Wind auf ein Gebäude entstehen. „Üblicherweise können bei geschickter Planung, die Innen- und Außenwände zum Lastabtrag berücksichtigt, auch mit modernem Planziegelmauerwerk Gebäude mit bis zu sechs oder mehr Geschossen erstellt werden“, erläutert Professor Schermer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Regensburg. „Zentral ist dabei, die Deckenspannrichtung und die Anordnung der Tragwände so zu wählen, dass auch die Außenwände für den Lastabtrag aktiviert werden und es zu einer Vergleichmäßigung der Lasten in der Struktur kommt“, führt Schermer aus.

Die Kür beim Geschossbau mit Mauerziegeln liegt also darin, abweichend zur klassischen Schottenbauweise auch einen Großteil der Lasten über das Außenmauerwerk abzutragen. Wenige innenliegende tragende Wände ermöglichen eine offenere Grundrissgestaltung, gleichzeitig sollten die Innen- und Wohnungstrennwände zur Aussteifung herangezogen werden.

Eine Frage der Umsetzung

Sollen Gebäudehöhen wie in Landshut erreicht werden, ist die Planungsphase wichtig: „Für den Einsatz von Mauerziegeln ist es hilfreich, von Anfang an eine Grundrissgestaltung und Fassadenaufteilung zu wählen, die den gleichmäßigen Lastabtrag durch Innen- und Außenwände ermöglicht“, betont Schermer. Mit fachmännischer Verarbeitung konnte die Belastbarkeit des Mauerwerkes der Landshuter Mehrgeschossbauten zusätzlich optimiert werden. Dafür wurden die werksseitig plangeschliffenen Mauerziegel in Dünnbettmörtel mit gedeckelter Lagerfuge verlegt. Die Stirnseiten im Stoßbereich sind knirsch verlegt. Schlussendlich kann der Mauerziegel so eine Last von maximal 69,4 Tonnen pro Laufmeter abtragen und setzt damit neue Standards in Sachen Tragfähigkeit.

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UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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dako pr corporate communications
Frau Johanna Büker
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Sanierung leicht gemacht

| Mai 21st, 2019

Glasfaserverbundprodukte von KHK-Kunststoffhandel

BildSchachtabdeckungen sind extremen Belastungen ausgesetzt: So müssen sie im Fernwärmenetz unter Umständen hohen Temperaturen, in Industrieflächen der chemischen Beanspruchung, auf Verkehrswegen sowie auf Fluglandebahnen schweren Lasten und in Hafennähe einer erhöhten Korrosionsgefahr standhalten. Produkte aus Stahl-, Stahlbeton- oder Beton-Guss sind schwer und können diese Anforderungen oftmals nur eingeschränkt erfüllen. Die Folge ist ein vermehrter Austausch der herkömmlichen Schachtabdeckungssysteme. FibreIndustrial-Produkte von KHK-Kunststoffhandel bieten hier eine Lösung: Denn sie bestehen aus Glasfaserverbundwerkstoff und sind dadurch besonders beständig, belastbar und zugleich wartungsarm. Zudem lassen sie sich individuell dem jeweiligen Anwendungsbereich anpassen und erleichtern so maßgeblich die Instandsetzung.

Gewöhnliche Standardschachtabdeckungen aus Stahlbeton- und Beton-Guss weisen je nach Einbauort oftmals schon nach relativ kurzer Zeit Schäden auf. Notwendige Sanierungsmaßnahmen häufen sich und können mit enormen Kosten verbunden sein. Die vormals günstigere Anschaffung tritt daher schnell in den Hintergrund. Eine effiziente Lösung stellen hier die Glasfaserverbundprodukte und Epoxidharzsysteme der KHK-Kunststoffhandel Cromm & Seiter GmbH dar.

Aus alt mach neu
Ist eine Schachtabdeckung beschädigt, können diese – dank ihrer guten Anpassungsfähigkeit – auch in bereits bestehende Einfassungen eingebaut werden. Denn Größe, Form und Farbgebung lassen sich problemlos angleichen. Damit kann auch ein kostspieliges Herausbrechen und Wiedereinfügen des Beton- beziehungsweise Schachtabdeckungsrahmens entfallen. Der Einsatz eines Zwei-Komponenten-Epoxidharzsystem sorgt bei der Neuinstallation von Rahmen und Deckel für eine homogene Verbindung mit dem Unterteil.

Leichtigkeit, die überzeugt
Doch nicht nur das Anpassungsverhalten spielt bei der Wahl der richtigen Abdeckung eine große Rolle: Auch das Einsetzen sowie insbesondere die anschließende Handhabung des neuen Produkts sollten überzeugen. Ein Vorteil der FibreIndustrial-Alternativen von KHK ist das Stückgewicht. So liegt beispielsweise eine Schachtabdeckung mit einer lichten Weite von 600 Millimetern in der Belastungsklasse D400 bei einem Gewicht von lediglich 25 Kilogramm. Damit ist sowohl eine vereinfachte Montage als auch ein leichteres Ein- und Ausdeckeln garantiert. Zum Vergleich kann ein entsprechender Guss-Deckel dagegen über 90 Kilogramm auf die Waage bringen.

Dass die Nutzung deutlich simpler ist, bestätigen auch zahlreiche Referenzen. Für die Shopping City Süd (SCS) in Österreich wurde beispielsweise eine defekte Gus-Abdeckung aufgrund aufsteigender Gerüche ausfindig gemacht und gegen einen Deckel aus Glasfaserverbund ausgetauscht. „Die neue Schachtabdeckung von KHK löst nicht nur das Problem der Geruchsbelästigung – sie erleichtert uns auch maßgeblich die alltägliche Arbeit“, so Markus Kavan – Mitarbeiter der Main Technische Dienstleistung GmbH und zuständig im Bereich Facility Management für die SCS. Eingesetzt wurde hier – innerhalb von nur eineinhalb Tagen – eine anthrazitfarbene Abdeckung mit einer lichten Weite von 610 Millimetern mit einer kleineren, integrierten Öffnung. „Dank dieses zusätzlichen Innendeckels kann eine einzelne Person den Pegelstand des Fettabscheiders prüfen und den Zeitpunkt der nächsten Entleerung festlegen. Vorher musste die gesamte Abdeckung zu zweit gehoben werden“, erklärt Kavan. Dabei ist das Ein- uns Ausdeckeln zudem nicht nur insgesamt leichter, sondern dank passender ergonomisch geformter Hebe- und Bedienungsschlüssel nun auch rückenschonender gestaltet.

Eine belastbare Alternative
„Neben dem einfachen Einbau und dem Handling im Alltag zeichnen sich die Kunststoff-Schachtabdeckungen von KHK vor allem durch ihre Widerstandfähigkeit aus: Im Vergleich zu herkömmlichen Abdeckungen sind sie zu 100 Prozent korrosionsbeständig“, erklärt KHK-Geschäftsführer Carsten Cromm. Diese Eigenschaft prädestiniert die Produkte sowohl für den Einsatz in Hafennähe, als auch für die Verwendung im Fernwärmenetz. Denn heißer, aufsteigender Wasserdampf führt beispielsweise bei Guss und Stahl zur Oxidation. Eine Zersetzung des Materials durch Lochfraß- oder Flächenkorrosion – und damit einhergehend ein Beeinträchtigen der Funktion – sind die Folge. Die FibreIndustrial-Produkte von KHK vermeiden dies von vornherein durch ihre intelligente Beschaffenheit. Die Zugabe von Additiven sorgt zusätzlich dafür, dass die Abdeckungen eine dauerhafte Beständigkeit bei bis zu 140 Grad Celsius – kurzfristig sogar bis zu 200 Grad Celsius – erreichen. Durch eine oben liegende Deckeldichtung kann außerdem kein Oberflächenwasser eindringen.

Gemäß der Einteilung in die Belastungsklassen von A (1,5 Tonnen) bis zu F (90 Tonnen) nach Europäischem Standard EN 124, eignen sich die Glasfaserverbundprodukte sogar für Flächen, auf die bis zu 900 Kilonewton einwirken. Dabei lässt sich eine entsprechende Abdeckung trotz der hohen Belastbarkeit mithilfe des Aushebewerkzeugs von KHK gut bedienen.

Sicher ist sicher
Gerade im Hinblick auf anspruchsvolle Anwendungsbereiche – zum Beispiel in der Chemieindustrie – ist außerdem eine Kennzeichnung der unterschiedlichen Verwendung für Nutzer sinnvoll, um mögliche Risiken auszuschließen. KHK-Kunststoffhandel bietet deshalb verschiedene Formen der Markierung an: Die Produkte gibt es in allen RAL-Farben, in Farbkombinationen und mit Aufdruck. Sollte ein Be- und Entlüften zum Beispiel für einen Druckausgleich notwendig sein, sind die Abdeckungen zusätzlich mit Lüftungslöchern lieferbar.

Damit bietet die KHK-Kunststoffhandel Cromm & Seiter GmbH Schachtabdeckungen für nahezu jeden Gebrauch an. Die Produkte lassen sich unkompliziert an bestehende Umstände anpassen und bieten eine innovative, langlebige und sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Deckeln aus Stahlbeton- oder Beton-Guss.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.kunststoff-schachtabdeckungen.com.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

KHK-Kunststoff-Handel Hassel & Seiter GmbH
Herr Carsten Cromm
Zeppelinring 11
76344 Eggenstein
Deutschland

fon ..: 07 21 9 44 25 – 0
fax ..: 07 21 40 40 57
web ..: http://www.khk-karlsruhe.de/
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KHK-Kunststoffhandel Karlsruhe ist seit über 30 Jahren leistungsfähiger Partner für Industrie, Bauunternehmen, Kommunen und Energieversorger im Bereich Tiefbau. Das Portfolio des Unternehmens umfasst neben den Produkten aus Glasfaserverbundwerkstoff auch den Kompetenzbereich „erdverlegter Kabelbau“. Hierzu gehören Kabelschächte aus Stahlbeton und Kunststoff, sowie Kabelschutzrohre und Zubehör rund um den Kabelbau. Erfolgreich pflegt das mittelständische Handelsunternehmen vom Firmensitz im badischen Eggenstein aus auch internationale Geschäftsverbindungen zu Kunden und Lieferpartnern.

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Frau Mareike Wand-Quassowski
Westfalendamm 69
44141 Dortmund

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Eckard Wille beschreibt in „Zitronenfalter im Dixiklo“ schrille und schräge Charaktere und einen unermüdlichen Kampf gegen Sanierungsträger und Handwerker.

BildEin Dachstuhlbrand ist natürlich immer alles andere als wünschenswert, doch besonders deprimierend wird es dann, wenn es sich bei der abgebrannten Wohnung um ein zuvor aufwendig renoviertes Objekt handelt. Diese Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und beschreibt mit viel Humor, Ironie und einer gehörigen Portion Sarkasmus die häufig schrillen und schrägen Charaktere der handelnden Personen sowie den unermüdlichen Kampf der Eigentümer gegen Sanierungsträger und Handwerker. Als einzige Bewohner des schmucken Mehrfamilienhauses im grünen Hamburger Norden, die wieder in ihr langjähriges Heim zurückziehen wollen, werden die Protagonisten bereits in der Abbruchphase mit zahllosen Widrigkeiten, Nachlässigkeiten und zeitlichen Verzögerungen konfrontiert. Diese erweisen sich hingegen als geradezu belanglos gegenüber den fachlichen wie menschlichen Defiziten des skrupellosen und in psychogener Fehleinschätzung lebenden jungen Bauleiters, mit denen sie im Rahmen des Wiederaufbaus zu kämpfen haben.

Nach und nach entwickelt sich das langwierige Sanierungsvorhaben in „Zitronenfalter im Dixiklo“ von Eckard Wille zu einem regelrechten Baukrimi, in dem Geschädigte und Versicherungen ausgetrickst und belogen sowie Bauvorschriften und banale Qualitätsnormen missachtet werden. Für die Protagonisten ist das alles andere als angenehm, doch die Leser werden an den lustigen, aber zugleich auch dramatischen Entwicklungen viel Spaß und Grund zum Lachen haben. Wer ein wenig humorvolle Ablenkung braucht, der ist hier nicht fehl am Platze.

„Zitronenfalter im Dixiklo“ von Eckard Wille ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-6291-6 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Im Gespräch mit Jörn Windler (Geschäftsführer der International Security Group GmbH, Hesel) und Benno Blömen (Geschäftsführer der MAIBACH Verkehrssicherheits- und Straßenausrüstungsprodukte GmbH,Velen

BildFast zwei Jahre lang arbeiten die International Security Group GmbH und Maibach Velen nun zusammen. Ihr gemeinsam vertriebenes Sicherheitssystem „Video Guard Professional“ hat sich längst auf dem deutschen Markt etabliert. Warum der Kameraturm so besonders ist, was sich seit der Produkterstellung geändert hat und wie die Zukunftspläne aussehen, erläutern Jörn Windler (Geschäftsführer ISG) und Benno Blömen (Geschäftsführer Maibach Velen) im Interview.

Herr Blömen, Sie sind vor allem für den Vertrieb von Video Guard Professional zuständig. Wer entscheidet sich für den Einsatz Ihres Sicherheitssystems?
Benno Blömen: Video Guard Professional zeichnet sich insbesondere durch seine robuste Bauweise aus. Der Kameraturm ist stabil, mobil und die Installation simpel. Das System eignet sich daher hervorragend für den harten Baustellenalltag – und das wissen auch unsere Kunden zu schätzen. Unter diesen befinden sich sowohl kleine als auch große Unternehmen, wie etwa die Zech Group. Selbst Spezialisten aus der Sicherheitsbranche – wie die Securitas – vertrauen auf das System. Oftmals geht es dabei nicht nur um das Verhindern von Vandalismus und Diebstahl, sondern zudem um den Schutz Unbefugter, da Baustellen auch als potentielle Gefahrenquelle zu sehen sind.

Gab es eine Zielgruppenveränderung, seitdem das Produkt auf dem Markt ist?
B. B.: Tatsächlich wird Video Guard Professional seit längerer Zeit auch vermehrt zur Leerstandbewachung und bei Abbrucharbeiten eingesetzt – zuletzt beispielsweise beim Delta Music Park in Duisburg und auf dem ehemaligen Brandt-Gelände in Hagen. Oftmals dient Video Guard Professional auch der Bewachung von Wertgegenständen auf Märkten und Events, wie unter anderem auf dem Juicy Beats Festival in Dortmund. Nicht zuletzt deshalb hat die ISG nun auch ein neues System entwickelt, welches sich auf mittelgroße und kleinere Flächen spezialisiert und ebenfalls von Maibach Velen mitvertrieben wird: Video Guard One ist seit November 2018 auf dem Markt.

Herr Windler, Sie sind als Geschäftsführer der ISG insbesondere für die Entwicklung der Software des Bewachungsturms verantwortlich. Was denken Sie, unterscheidet Ihr System von denen Ihrer Mitbewerber?
Jörn Windler: Zunächst einmal passen wir die Menge der Kameratürme genaustens an den Bedarf unserer Kunden an. Wir überlegen also gemeinsam, wie viele Systeme jeweils vorhanden sein müssen, um die Fläche komplett abzudecken. Video Guard Professional arbeitet hier – im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern – nicht mit einem Schwenksystem, sondern mit drei hochauflösenden Ultra-Lowlight-Kameras. Individuell ausgerichtet decken diese zusammen einen Bereich von bis zu 5.300 Quadratmetern ab. Das ist aktuell einzigartig auf dem Markt. Die von uns entwickelte Technologie sorgt nicht nur dafür, dass bereits eine geringe Anzahl an Türmen zur effizienten Sicherung ausreicht, sondern vermeidet vor allem „blinde Flecken“. Außerdem berücksichtigen wir, dass die Baustelle einem ständigen Wandel unterliegt. Dementsprechend vertreiben wir Video Guard Professional auf Mietbasis und bieten einen regelmäßigen Check-up an.

Seit Inkrafttreten der DSGVO gab es einige Unruhen in Bezug auf die Kamerabewachung. Inwieweit betrifft dieses Thema auch Ihr Sicherheitssystem?
J. W.: Da Video Guard Professional unzulässige Bereiche sowohl systemseitig als auch durch die bewusste Anordnung der Türme ausblendet, sind wir datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite. Fußgänger und Anwohner brauchen sich daher über eine Bewachung keine Gedanken machen. Zudem sind selbstverständlich alle Mitarbeiter der Baustelle über den Einsatz der Kameratürme informiert, wobei das System auch nur dann eingeschaltet wird, wenn alle Befugten die Fläche verlassen haben. Zur Sicherheit warnen wir immer auch mit mindestens einem großen Banner vor dem Betreten des abgesperrten Gebiets. Begeben sich Unbefugte dennoch auf die Fläche, wird dies vor Aufzeichnungsbeginn über die Alarmzentrale geprüft. Handelt es sich um unbekannte Personen, greifen die Mitarbeiter zunächst über die Lautsprecheranlage ein. Erst, wenn diese Maßnahme nicht ausreicht, wird die Aufnahme im Schadensfall auch dezentral und final zur Beweissicherung gespeichert.

Herr Blömen, Ihr System ist auf dem deutschen Markt weitestgehend etabliert. Wie sehen Ihre Zukunftspläne für Video Guard Professional aus?
B. B.: Natürlich haben wir in erster Linie unsere Stammkunden und die Anwendung auf der Baustelle im Fokus. Da das Thema Flächensicherung in den letzten Jahren aber insgesamt enorm an Bedeutung gewonnen hat, stocken wir derzeit auch unseren Bestand und den Vertrieb auf. Wir blicken hier insbesondere auf die Schweiz, können uns aber auch vorstellen zukünftig europaweit zu agieren. Das Wichtigste bleibt allerdings, dass wir die bestmögliche Leistung bringen und genau damit überzeugen.

Herr Windler, wo sehen Sie künftig die Herausforderungen im Bereich der Flächensicherung?
J. W.: Vandalismus und Diebstahl wird es auf Baustellen leider immer geben, dafür ist die Anzahl an teuren Geräten und Materialen einfach zu hoch. Eine Herausforderung ist es sicherlich, immer den genauen Sicherungsansprüchen der jeweiligen Fläche gerecht zu werden. Dafür gehen wir individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Zudem beobachten wir den Markt: Wir suchen Lücken, eruieren neue Sensorik – und verbessern unser System stetig. Beispielsweise ging es im vergangenen Jahr häufig um die Bewachung kleinerer Flächen wie von Container- und Materialstellplätzen. Nicht zuletzt ist aus diesem Grund auch unser neues Produkt Video Guard One entstanden.

Gibt es neben Video Guard Professional noch andere Optionen zur Flächensicherung?
J. W.: Neben der Kameratechnik ist der personelle Wachschutz noch weit verbreitet – der ist jedoch vergleichsweise sehr teuer, und auch nicht bei jedem Dienstleister immer zuverlässig. So spielt zum einen menschliches Versagen eine Rolle, zum anderen können große Flächen nur sehr schwer von einzelnen Personen überblickt und gesichert werden. Zudem können die Kontrollgänge ausgespäht werden. Unsere Kamerabewachung mit der angeschlossenen Sicherheitszentrale überzeugt dagegen mit Effizienz und Sicherheit.

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Herr Jörn Windler
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Über MAIBACH Velen:
Die MAIBACH Verkehrssicherheits- und Straßenausrüstungsprodukte GmbH in Velen gehört zur bundesweiten Maibach-Unternehmensgruppe. Maibach ist ein in Deutschland und Europa anerkanntes Spezialunternehmen. Das Produktsortiment des Unternehmens umfasst Kunststoff-Leitpfosten, Amphibien- und Lärmschutz. Zudem bietet MAIBACH Velen im gesamten deutschsprachigen Raum ein professionelles Videosystem zur Baustellenüberwachung an.

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EU-konform: Deutsche Leichtbetonindustrie ergänzt CE-Kennzeichnung um privatrechtliche Leistungserklärung

BildLaut EuGH dürfen an europäisch harmonisierte Bauprodukte keine bauordnungsrechtlichen Anforderungen mehr gestellt werden. Die deutsche Leichtbetonindustrie bietet daher privatrechtliche Leistungserklärungen zu ihren Produkten an, die die CE-Kennzeichnung ergänzen sollen. „Das Konzept der Anforderungsdokumente mit Herstellererklärung stellt sicher, dass von der Planung bis zur Ausführung alle bauaufsichtlich notwendigen Beschreibungen, Nachweise und Bestätigungen für den Bauherren und die Baubehörden vorliegen“, erläutert Hauptgeschäftsführer Dieter Heller vom Bundesverband Leichtbeton (Neuwied). Damit folgt die deutsche Leichtbetonindustrie einer gemeinsamen Erklärung von Bundesarchitektenkammer, Bundesingenieurkammer sowie verschiedener Baustoff-Verbände, die das neue Konzept gemeinschaftlich erarbeitet haben. „Nach Abschaffung des Ü-Zeichens sollen damit die hohen Sicherheitsstandards im Bauwesen weiterhin hochgehalten werden“, betont Heller.

Um eine Abschottung nationaler Märkte in der Europäischen Union zu verhindern, werden nach und nach Normen und Richtlinien auf europäischer Ebene vereinheitlicht. Diese sogenannte Harmonisierung macht auch vor der Baubranche nicht halt. Gleichzeitig muss allerdings gewährleistet sein, dass die Anforderungen innerhalb eines Landes durch die Vereinheitlichung nicht sinken. Ein Umstand, dem bisher in Deutschland mit dem „Ü-Zeichen“ Rechnung getragen wurde. Dieses erhielten CE-gekennzeichnete Produkte zusätzlich, wenn sie nicht nur den europäischen, sondern auch den nationalen Kriterien genügten. Dieser doppelten Kennzeichnung wurde nun allerdings durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein Riegel vorgeschoben. Um die Vereinheitlichung für Hersteller in der EU voranzutreiben, sollen nationale durch europaweite Anforderungen ersetzt werden. Das Urteil des EuGH (C-100/13) vom 16.10.2014 besagt: An europäisch harmonisierte, CE-gekennzeichnete Bauprodukte dürfen künftig von staatlicher Seite keine zusätzlichen nationalen Anforderungen mehr gestellt werden. So wird die einheitliche Bewertung von Bauprodukten europaweit gewährleistet. Gütezeichen, wie das hierzulande gebräuchliche Ü-Zeichen, dürfen auf harmonisierten Bauprodukten damit nicht mehr verwendet werden. Dies stellte nicht nur Architekten und Fachplaner, sondern die gesamte Baubranche in Deutschland vor die Frage nach einer alternativen Darstellung der Gütesicherung.

Die Thematik

Die Änderung der Landesbauordnung sowie die Veröffentlichung der neuen Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV-TB) im August 2017 legt fest, dass an europäisch harmonisierte Bauprodukte keine bauordnungsrechtlichen Anforderungen mehr gestellt werden. So wird die Doppelung von CE- und Ü-Kennzeichnung – wie vom EuGH beschlossen – verhindert. Gleichzeitig werden die entsprechenden bauordnungsrechtlichen Anforderungen künftig an das Bauwerk selbst geknüpft. Damit müssen die geforderten Eigenschaften nicht mehr für das Produkt, sondern für das gesamte Gebäude nachgewiesen werden. Daraus folgt aber auch, dass nach wie vor die Verwendbarkeit der Produkte zur Erfüllung der Bauwerksanforderungen nachgewiesen werden muss. Auch das Ineinandergreifen von Produkt-, Bemessungs- und Anwendungsnormen ist diesbezüglich sicherzustellen.

Die Lösung

Um die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Gebäude weiterhin zu gewährleisten, haben sich daher verschiedene Herstellerverbände sowie die Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer zusammengeschlossen. Gemeinsam entwickelten sie sogenannte, privatrechtliche „Anforderungsdokumente“. Diese sollen in Zukunft die Leistungsmerkmale der jeweiligen Bauprodukte festlegen. Zur Erfüllung der Bauwerksanforderungen werden sie mittels Herstellererklärungen oder Gutachten nachgewiesen.

Das durch die beteiligten Verbände und Kammern entwickelte System basiert auf Abschnitt D3 der MVV TB. „Zielsetzung war es, die Vorgaben des Bauordnungsrechtes bei der Verwendung europäisch harmonisierter Bauprodukte rechtssicher umzusetzen“, erläutert Dipl.-Ing. Dieter Heller vom Bundesverband Leichtbeton. „Zudem ist uns als Industrie wichtig, eine pragmatische Lösung zu bieten, die schnell wieder Sicherheit schafft.“ Neben dem Bundesverband Leichtbeton zeichnen noch 15 weitere Vereinigungen der deutschen Bauwirtschaft sowie die zuständigen Kammern für das neue System verantwortlich.

Die Details

Die neugeschaffenen Anforderungsdokumente legen bereits bei Ausschreibung und Beschaffung die Merkmale fest, welche das Bauprodukt erfüllen muss, um den Bauwerksanforderungen gerecht zu werden. Das jeweilige Dokument bildet dann die Basis von Verträgen, Bestell- und Lieferunterlagen zur Bauausführung. Sowohl die Fremdüberwachung der Produkte als auch die werkseigene Qualitätskontrolle wird hierfür in gewohnter Form weitergeführt. „Mit diesem Schritt garantieren alle unsere Mitglieder als Hersteller privatrechtlich für die Eigenschaften ihrer Produkte“, so Heller. Verankert ist das System mittlerweile auch in der entsprechenden Regelsetzung. So enthält die DIN 18200:2018 „Übereinstimmungsnachweis für Bauprodukte – Werkseigene Produktionskotrolle, Fremdüberwachung und Zertifizierung“ ein Muster für eine freiwillige Herstellererklärung. Die Norm wurde im August 2018 veröffentlicht und ermöglicht nun einen Übereinstimmungsnachweis für zusätzliche Eigenschaften bei harmonisierten Bauprodukten.

Um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Produktwerte zur Erfüllung von Bauwerksanforderungen vollständig erfasst sind, wurden die Anforderungsdokumente in Fachausschüssen erarbeitet. Hieran beteiligten sich unter anderem öffentliche und private Bauherren, Planer, Produkthersteller, Bauausführende sowie Prüfingenieure. Nach Abstimmung der Dokumente mit der Bauaufsicht der Länder gelten diese nun als freiwillige technische Dokumentation.

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Ursprünglich als „Verband Rheinischer Bimsbaustoffwerke“ im Jahr 1931 gegründet, spricht der Bundesverband Leichtbeton e.V. heute für einen Großteil der deutschen Leichtbeton-Hersteller und die Hersteller der natürlichen sowie industriell hergestellten Zuschlagsstoffe. Seine Organisationsstruktur ist professionell ausgerichtet. Das Präsidium trifft Grundsatz- sowie Finanzentscheidungen in Abstimmung mit dem Beirat. Die Mitgliederversammlung hat – als wichtigstes Organ des Verbandes – insbesondere eine Kontroll- und Wahlfunktion.

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